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Reisen mit CBD – Sind Öl und Tropfen im Deutschland-Urlaub legal?

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Als Urlauber kennst du dieses Szenario vermutlich: Du stehst beim Sicherheits-Check am Flughafen und die Mitarbeiter „erwischen“ dich mit einer – für sie unbekannten – Flüssigkeit. Doofe Sache. Bei deinem nächsten Urlaub in Deutschland kann dir das nicht passieren, oder? Wie legal ist CBD im eigenen Land?

Wer unter anderem aus medizinischen Gründen auch im Deutschland-Urlaub nicht auf Cannabis-haltige Produkte verzichten kann oder möchte, könnte vor einem Problem stehen. Wie legal ist CBD auf einer Reise durch Deutschland? Wie sieht es innerhalb Europas aus, und wie außerhalb?

CBD im Auslandsurlaub

Bevor du dich auf deine nächste Reise ins Ausland begibst, solltest du dich vorab darüber informieren, welche CBD-Regelungen im Reiseziel gelten. Viele Reglementierungen sind so dynamisch, dass eine Recherche nicht immer ganz einfach ist. Sollte sich dein Reiseziel innerhalb der EU befinden, so hast du in der Regel keine rechtlichen Folgen zu befürchten – solange der THC-Gehalt unter 0,2 Prozent liegt.

Die problemlose Mitnahme von CBD-haltigen Präparaten innerhalb der Staaten des Schengener Abkommens (u. a. Spanien, Griechenland, Italien und Frankreich) sollte gewährleistet sein, wenn sie den geltenden Vorgaben für Nahrungsergänzungsmittel entsprechen. Liegt das Reiseziel nicht innerhalb des Schengen-Raums (u. a. Kroatien, Ägypten und Türkei), solltest du unbedingt eine Produktbeschreibung sowie eine Auflistung der Inhaltsstoffe in englischer Sprache mitführen. Sie kann dir auch vor Ort bestenfalls als eine Art „Unbedenklichkeitserklärung“ des CBD-Präparats dienen. Und wie sieht’s im Deutschland-Urlaub aus?

Was ist CBD?

Das sogenannte Cannabidiol (CBD) ist aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bspw. zur subjektiven Steigerung des persönlichen Wohlbefindens sowie aufgrund gesundheitlicher Auswirkungen äußerst beliebt, Tendenz steigend. Regelmäßige Nutzer von CBD möchten auch im Urlaub nicht bspw. auf ihr Öl oder ihre Tropfen verzichten. Viele stellen sich vor ihrer (ersten CBD-)Reise möglicherweise die Frage, ob sie Produkte im Deutschland-Urlaub mitführen dürfen.

CBD hat seinen Ursprung in der Hanfpflanze, genauso wie sein berühmter „Gegenspieler“ Tetrahydrocannabinol (THC). THC wirkt in aller Regel berauschend, dabei sind Besitz und Konsum in Deutschland und in den meisten Ländern der Welt häufig nicht legal. Nicht so bei CBD. CBD wirkt nicht berauschend, allerdings unterliegt das Hanf-Extrakt teilweise rechtlichen Beschränkungen. Um dies bspw. vor deinem Urlaub in Deutschland zu klären, solltest du die Deklaration des Produkts betrachten.

Ist CBD legal?

Als legal gelten CBD-Produkte, die nicht mehr als 0,2 Prozent THC-Gehalt in Kombination mit CBD beinhalten. Trotz vieler positiver Reaktionen und Rückmeldungen von CBD-Konsumenten dürfen CBD-Produkte, die als Nahrungsergänzungsmittel deklariert sind, keine medizinischen Heilversprechen geben. CBD-Produkte mit mehr als 0,2 Prozent THC-Gehalt unterliegen in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und sind somit nicht legal. Die Rechtslage in Deutschland richtet sich im Wesentlichen nach den Vorgaben der Europäischen Union (EU). Bis heute (Stand Juni 2020) existieren keine europaweit einheitlichen Regelungen für CBD-haltige Produkte. Das heißt, dass in EU-Ländern außerhalb Deutschlands durchaus andere Gesetze gelten können.

CBD im Deutschland-Urlaub

CBD fällt in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, du kannst es daher also legal erwerben und konsumieren. Achte allerdings darauf, ob Produkte wie bspw. CBD-Liquid, CBD-Zigaretten und CBD-Gras bzw. den Regelungen des Bundeslandes entsprechen, in das du reist. Einige Bundesländer haben nämlich schärfere Regeln als andere. Vor allem Nordrhein-Westfalen bzw. die Stadt Köln preschen in puncto CBD-Verbot nach vorne. Die Domstadt verbietet ab Mitte 2020 den Verkauf von Lebensmitteln, denen Cannabidiol (CBD) zugesetzt ist. Begründung: Damit setze man europäisches Recht um, denn CBD und CBD-Extrakte seien „neuartige Lebensmittel“ und dürften in der EU nur mit Zulassung in den Verkehr gebracht werden. Diese liege jedoch nicht vor. Darunter fällt auch CBD-Öl, wenn es als Lebensmittel – dazu zählen auch Nahrungsergänzungsmittel – verkauft wird.

Auf Nummer „sicher“

Es gibt keinen hundertprozentig sicheren Königsweg, wie du dich mit CBD während deines Urlaubs verhalten solltest. Klar ist: Wenn du in Länder reist, in denen Konsum, Anbau und Verkauf von THC-haltigen Cannabis-Erzeugnissen grundsätzlich verboten ist, solltest du vorsichtig sein. Bevor du CBD-Tropfen ins Ausland mitnimmst, solltest du dich informieren, was die Einfuhr von CBD-Produkten angeht. Auf links gedreht: Bei liberaler Gesetzgebung eines Landes oder gar einer Legalisierung kannst du davon ausgehen, keine Probleme in puncto Konsum und Besitz von CBD-Produkten zu bekommen.

Im Deutschland-Urlaub solltest du keine Probleme beim Mitführen deiner CBD-Produkte bekommen – zumindest in der Praxis. Für dich als (End-)Verbraucher gilt es lediglich darauf zu achten, dass du CBD in Mengen besitzt, die als Eigenbedarf gelten. Wieviel das ist, also was eine geringe Menge definiert, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Falls du ganz unsicher bist, lass dein CBD daheim und tu einfach das, wofür du ja in den Urlaub fährst: entspannen. 🙂

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